Im Wesentlichen handelt es sich bei Sonnenuhren um Zentralprojektionen des Sonnenstrahls über den Fixpunkt Schattenwerfer (z.B. Nodus) auf eine gekrümmte oder ebene Fläche (bei Kepleruhr die vertikale ebene Wandfläche). Die Berechnung des Ziffernblattes basiert auf Strahlensätzen und Vektorrechnungen. Hier wurden die jeweiligen Positionen der Sonne in Azimut (Horizontalwinkel) und Höhe (Winkel über dem Horizont) aus Tabellen entnommen. Die Berechnung des Schattenganges (Stunden- und Tageslinien) wurde mit den Ergebnissen der SW von Helmut Sonderegger (Sonne32.exe) überprüft. Die Berechnung der Spiegelgänge erfolgte neu.

Errichtet wurde die Kepleruhr zwischen Dezember 2012 und Juni 2013.

Zum Thema Kepleruhr hat der Initiator/Projektleiter Kurt Niel Fachbeiträge erstellt. Diese werden nach der jeweiligen Veröffentlichung unter Dateien herunterladen bereitgestellt.

   
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